Personenbeförderungsschein: Kosten

Mit welchen Kosten ist die Beantragung eines Personenbeförderungsscheins verbunden?


Der Personenbeförderungsschein ist mit einigen Kosten verbunden


Für alle, die einen Personenbeförderungsschein benötigen, gilt es Einiges zu beachten. Zuerst sind da einmal die Grundvoraussetzungen, wie zum Beispiel ein Mindestalter von 21 Jahren und der Besitz der Führerscheinklasse B. Die Erlaubnis, Fahrzeuge dieser Führerscheinklasse zu bewegen, muss mindestens zwei Jahre alt sein. Mit anderen Worten gesagt, muss die Probezeit für den Führerschein beendet sein. Je nachdem, wofür der Personenbeförderungsschein benötigt wird, kann es auch sein, dass zusätzlich eine Bestätigung über die Ortskenntnisse verlangt wird. Das trifft vor allem auf Taxifahrer oder einen professionellen Mietwagenservice zu.


Weitere Voraussetzungen


Weitere Voraussetzungen für den Erhalt eines Personenbeförderungsscheines sind die ärztlichen Untersuchungen. Eine Untersuchung muss vom Augenarzt durchgeführt werden, um die entsprechende Sehfähigkeit zu testen. Die andere Untersuchung, die der Hausarzt durchführen kann, betrifft die geistige und körperliche Fähigkeit, Personen zu befördern. Zusätzlich werden noch ein Auszug aus dem zentralen Verkehrsregister in Flensburg sowie ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Wenn alle Unterlagen beisammen sind, kann der Antrag entweder auf der eigenen Gemeinde oder direkt auf der Führerscheinzulassungsstelle beantragt werden.


Nicht zum Nulltarif


Der Antrag auf einen Personenbeförderungsschein ist nicht nur mit vielen organisatorischen Auflagen verbunden, sondern er geht auch ins Geld. Der Antrag der Führerscheinstelle kostet dabei 21,40 ¤. Für den erteilten Personenbeförderungsschein werden dann noch einmal 34,20 ¤ fällig. Wer also einen Personenbeförderungsschein benötigt, kommt nicht umhin, dieses Geld auszugeben. Diese Ausgaben können aber später in der Steuererklärung zur Anrechnung gebracht werden.


Welche weiteren Kosten müssen selber finanziert werden?


Die Prüfungsgebühren für die Ortskenntnisse sind von Gemeinde zu Gemeinde und von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Das liegt ganz einfach daran, dass die Kassen ihre Gebühren selber festlegen dürfen. Im Schnitt müssen Antragsteller aber mit 40 bis 60 ¤ rechnen. Ebenfalls aus eigener Tasche finanziert werden muss die Untersuchung bei den Ärzten. Diese Untersuchungen werden von den Krankenkassen nicht übernommen und betragen insgesamt inklusive der Mehrwertsteuer 127,31 ¤. Für die
Nachuntersuchung, die alle fünf Jahre durchgeführt werden muss, sind es dann nur noch 67,90 ¤.